FAQ

1. Wie hautfreundlich ist das Armband?

Das Armband ist auch Silikon. Hautfreundlich. Man kann es nachts ablegen, denn in der Nachts sammelt sich Schweiss unter dem Armband. 

 

2. Ich habe noch kein Armband. Muss ich warten bis ich eines bekomme?

Nein, statt des Armbandes kann man auch ein Gummiband nehmen. Oder einen Euro von der einen in die andere Hosentasche wechseln oder die Armbanduhr benutzen. Wichtig ist, dass eine Bewegung mit dem Meckern einhergeht. Das erleichert unserem Gehirn das Lernen. 

 

3. Mir macht Meckern Spass. Warum soll ich mich auf diese Aktion einlassen?

Niemand zwingt dich. 

 

4. Letztens saß ich an meiner Steuererklärung und klagte leise vor mich hin. Muss ich mein Armband auch dann wechseln?

Nein. Es zählt nur, wenn etwas laut, für andere hörbar gesagt wird. Im Stillen, wenn wir allein sind, ist alles erlaubt. 

 

5. Es gibt ein paar Dinge bei meinem Partner, die mich stören. Ist das Meckern, wenn ich es ihm sage?

Nein, wir dürfen anderen Menschen sagen, was unsere Beziehung zu ihnen beschwert. Es ist kein Meckern, wenn wir es einem anderen von Angesicht zu Angesicht sagen mögen. Wenn wir allerdings hinter dem Rücken eines Menschen mit anderen über (!) ihn reden, dann ist das Tratschen und ein Grund, das Armband zu wechseln.

 

6. Manchmal fällt es mir schwer, zu sagen ob es Meckern oder sachliche Kritik ist. Woran erkenne ich Meckern?

Das ist normal. Häufig ist uns zu Anfang nicht deutlich, wie häufig wir tatsächlich meckern. Will Bowen nennt das die "unbewusste Kompetenz". Kein Grund zur Panik.

 

7. Darf ich nun überhaupt nicht mehr kritisieren? Es liegt doch so vieles im Argen!

Wir müssen sogar kritisieren. Der Zustand der Gesellschaft, der Zustand der Welt ist nicht hinnehmbar. Niemand verlangt, dass wir die Augen zu machen und zu allem nur noch "Ja und Amen" sagen. Kinderarbeit, Frauenunterdrückung, Umweltzerstörung, ... all das sind zu kritisierende Vorgänge.

Doch allein mit Empörung ist es nicht getan. Meckerfrei leben heißt, den Blick vom negativen Sog des Problems hinzulenken zur Lösung. Nicht auf das Problem starren und sich gefangen nehmen lassen, sondern ein Teil des Lösung werden. Wer meckerfrei leben möchte, wird deutlicher hinsehen und eindeutiger Stelllung beziehen für eine bessere Welt, für ein besseres Leben. Nicht nur für sich, sondern auch für andere. 

 

8. Macht meckerfreies Leben glücklich?

Ein wenig mehr als vorher bestimmt!

 

9. Ich trage das Armband nun schon seit drei Monaten. Noch hat es nicht geklappt, dass ich 21 Tage meckerfrei lebe. Bin ich ein Versager?

Nein. Schön ist es, wenn man 21 Tage schafft. Doch das braucht. Gib nicht auf. Allein schon auf dem Weg zum Ziel lassen sich viele neue schöne Erfahrungen machen. Wichtig ist es, am Ball zu bleiben. Will Bowen vergleicht es mit einem Menschen, der jonglieren lernen möchte. Die Grunderfahrung jedes Jongleurs sind nicht die fliegende Bälle. Die Grundübung ist, sich zu bücken und die gefallenen Bälle aufzuheben und weiterzumachen. Immer wieder und noch einmal, immer wieder und noch einmal, immer wieder und ..... Nur so wird man Jongleur. Irgendwann klappt es dann. Aber nur, wenn man bereit ist, nach jedem Scheitern weiterzumachen. 

 

10. Macht meckerfreies Leben glücklich?

Aber ja, je weniger wir meckern, je weniger wir unsere Gedanken auf das Negative fokussieren, desto mehr Platz schaffen wir in unserem Bewusstsein für das Positive. Wir kommen aus der Lähmung heraus und gewinnen neue Energie. Es gilt der Leitsatz: Unsere Worte spiegeln unsere Gedanken. Unsere Gedanken gestalten unsere Welt.

Je freundlicher ich in meiner Welt spreche, desto besser denke ich von ihr, desto angenehmer wird sie. Ich kann meine Welt besser ertragen und sie mich. 

 

11. Ich bin kein Christ, kann ich trotzdem an dieser Aktion teilnehmen.

Ja, die Aktion ist an keine Konfession gebunden. Aber lass dich überraschen. Durch den Glauben bekommt sie Dimension und Tiefe. 

 

12.  "Puh, 21 Tage... ich schaff´s einfach nicht .. "

 Nimm es als ein Spiel, wenn du magst. Gewinnen ist zwar schön, aber nicht die Hauptsache. Wenn man mit Freunden einen Nachmittag "Mensch, ärgere dich nicht" spielt, dann war es schön, auch wenn du nicht gewonnen hast. 

Jeder Tag, jede Stunde ohne Meckern, Jammern, Klagen macht das Leben schöner. Nutze die Chance. Auch wenn der 21. Tag noch fern scheint. Nimm es als ein Spiel.